Terminvereinbarung
06152-97891-0

Informationen für Eltern:

Wo ist Zucker versteckt?

Unter anderem in Schaumküssen, Schokolade, Nutela, Marmelade, Milchschnitten, Bonbons, Gummibärchen, Müsliriegeln, Ketchup, Fruchtzwergen, Fruchteis, Konservenobst Limonade, Cola, Kakao, Eistee, Säften und Caprisonne.

Die auf Packungen angegebenen Kohlenhydratanteile sind häufig bis auf Abweichungen der Gesamtzuckergehalt. Meistens wird „davon Zucker“ deklariert.

Schädlich für Milchzähne und bleibende Zähne:

  • Saugflaschen
  • Schnabeltassen
  • Trinkhalme
  • Drink-Caps
Regelmäßiger Gebrauch kann zu Karies führen, v.a. an den oberen Schneidezähnen. Dauernuckeln von Säften ist ebenfalls riskant, weil die Fruchtsäure und der Zuckeranteil die Oberfläche des Zahnschmelzes angreifen. Durch ständiges Trinken kann die neutralisierende und remineralisierende Wirkung des Speichels nicht zur Wirkung kommen Der Zahnschmelz wird angegriffen, und selbst bei guter Mundhygiene kann Karies entstehen.

Zahnpflege im Tagesablauf

Morgens:

Erst nach dem Frühstück Zähne putzen.

Vormittags, egal ob zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule:

Ratsam ist es, vormittags auf zuckerhaltige Lebensmittel zu verzichten, sodass der Speichel genügend Zeit hat, die wichtigen Mineralstoffe zuzuführen. Zuckereinnahme sowie säurehaltige Getränke sollten generell reduziert werden.

Nach dem Mittagessen, egal ob zu Hause, im Kindergarten oder in der Schule:

Naschen sollte ein Genuss ohne schlechtes Gewissen sein, deshalb Süßigkeiten erst nach den Hauptmahlzeiten anbieten.

Am Abend, vor dem Zubettgehen:

Eltern sollten die Zähne ihres Kindes von allen Seiten putzen. Erst wenn das Kind Schreibschrift beherrscht, dürfen sie das Nachputzen langsam einstellen. Dennoch müssen die Eltern das Putzen kontrollieren.

Wie bereite ich mein Kind auf den ersten Zahnarztbesuch vor?

Erzählen Sie zu Hause nur Positives, nicht eventuelle eigene negative Erlebnisse. Bringen Sie das vertraute Kuscheltier Ihres Kindes gerne mit, das gibt Ihrem Kind Sicherheit. Sie sind das Vorbild Ihres Kindes, lassen Sie sich im Beisein Ihres Kindes auch die Zähne zählen. Sollte eine weitere Behandlung notwendig sein, erklären Sie Ihrem Kind, dass der Zahn geduscht wird. Die Erklärung, dass der Zahn gebohrt wird, bitte vermeiden.

Lassen Sie Ihr Kind nicht wissen, was Sie unter Umständen bereits selbst beim Zahnarzt erlebt haben. Die wichtigste Unterstützung für Ihr Kind sind Sie selbst, wenn Sie gelassen bleiben und das vermitteln. Sie übertragen damit Ruhe auf Ihr Kind. Wenn Sie selbst nervös sind und Sie das nicht abstellen können, bitten Sie jemand anderen, Ihr Kind zum Zahnarzt zu begleiten!

Keine Horrorgeschichten vom Zahnarzt

Vor dem ersten Besuch, der bei uns in der Regel ohne Behandlung abläuft, können Sie beispielsweise erzählen: "Morgen gehen wir in die Kinderzahnburg. Dort schaut sich Fr. Saffar Deine schönen Zähne an, zählt, wie viele Du schon hast, und dann gibt es eine kleine Überraschung!" Versprechen Sie bitte nicht ein zusätzliches Geschenk von Ihnen, es setzt Ihr Kind möglicherweise unter Druck und suggeriert ihm, dass irgendetwas nicht stimmt oder gar etwas Unangenehmes passieren kann.

Keine Verneinungen! „Das tut nicht weh“ könnte sich für Ihr Kind anhören wie: „ Es könnte wehtun“. „Mama bleibt bei dir“ könnte sich für Ihr Kind anhören wie: „Gleich passiert etwas Schlimmes“. Loben Sie Ihr Kind. Mit Ihrer Zusammenarbeit klappt alles besser. Überlassen Sie die Führung Ihres Kindes der Zahnärztin.

Vermeiden Sie nach Möglichkeit vor dem Termin beim Zahnarzt Worte wie "Spritze", "Zahnschmerzen", "Bohren" , "Du musst keine Angst haben" und so weiter. Vielleicht ist ihr Kind noch total unvorbelastet und Sie bringen es erst jetzt auf die Idee, beunruhigt zu sein. Stimmen Sie es lieber positiv auf den Besuch ein – ein Abenteuer in der „Kinderzahnburg“, das man nicht jeden Tag erlebt!

Bleiben Sie im Behandlungszimmer, wenn Ihr Kind das wünscht

Falls einmal gewartet werden muss, achten Sie ein bisschen darauf, worüber die anderen Kinder sprechen. Wenn über den letzten Besuch geredet wird und sich ein anderes Kind mit Erlebnissen beim Zahnarzt aufspielt, lenken Sie am besten Ihr Kind ab, wobei Sie unsere Kletterburgen und das märchenhafte Ambiente sicherlich gut unterstützen wird.

Begleiten Sie Ihr Kind ins Behandlungszimmer, falls es das wünscht – das gibt ihm Sicherheit. Wir von der Kinderzahnburg werden jeden Schritt in der Behandlung kindgerecht erklären. Für Kinder ist es wichtig zu erfahren, warum bestimmte Dinge gemacht werden.

Und falls es doch mal weh tun sollte, behaupten Sie nicht, es würde nicht weh tun. Dann ist es besser zu sagen: "Jetzt kann es wehtun, aber Du schaffst das!"

Schnullerabgewöhnung:

Lenken Sie Ihr Kind tagsüber spielerisch ab, Vorlesen und Knuddeln können dabei hilfreich sein. Zum Einschlafen darf der Schnuller aber noch benutzt werden.

Bücher dazu:

  • Susanne Szesny: Ein Bär von der Schnullerfee. ISBN-Nr.10:3930299224
  • Katja Reider: Pünktchen und der Schnullertrick. ISBN-Nr.13:978-3930299225
Eine schöne Idee ist es, dass Ihr Kind die Zahn-/Schnullerfee mit seinem Schnuller beschenkt. Packen Sie den Schnuller gemeinsam ein und verschicken Sie ihn per Post ( an einen eingeweihten Adressaten ). Die Zahn-/Schnullerfee schickt ein Belohnungsgeschenk zurück, wenn möglich noch am selben Tag.

Ein kleines Loch in den Schnuller zu schneiden hilft ebenfalls, denn der Schnuller macht dadurch „keine Freude mehr“. - Schnuller löst Stoppi ab ( ab dem 2. Lebensjahr ) Vorher besprechen Sie dieses mit Ihrem Kind und dem Zahnarzt.